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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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fahren aller Art so reich sein sollen, zu Begleitern zu haben;

und ich gestehe es, mein Herz fühlt sich sehr erleichtert, seit

ich keine Spur von jener alten Wohnung mehr gewahre, in

der wir eine so unfreundliche Nacht zugebracht haben, und »

deren Andenken mir stets gehässig sein wird."

Eveline blickte sie scharf an.Sei aufrichtig, Rosa, undgestehe, daß du dein bestes Mieder geben würdest, wenn dualle Umstände meines schrecklichen Abenteuers-wüßtest."

Das hieße," antwortete Rosa,bloß cingestehen, daß ichein Weib bin, und selbst wenn ich ein Mann sagte, so würdewohl die Verschiedenheit des Geschlechtes der Neugierde nurgeringen Abbruch thun."

Du brüstest dich nicht mit andern Gefühlen, die dich zurErforschung meines Schicksals antreibcn," sagte Eveline, ,

allein, theure Rosa, ich schenke ihnen nichts desto wenigerGlauben. Glaube mir, du sollst Alles erfahren allein nurjetzt, denke ich, nicht."

Wie es Euch beliebt," sagte Rosa;und doch glaube ich,daß, wenn Ihr ein so schreckliches Geheimniß in Eurem Bu-sen verschließt, sein Gewicht nur noch härter aus Euch lastenwird. Auf meine Verschwiegenheit könnt Ihr rechnen, wieauf die des heiligen Bildes, das die Beichte, die wir ihm an-vertrauen, nie verräth. Zudem wild unsere Einbildungskraftvertrauter mit solchen Dingen, wenn man davon spricht, unddas, womit man vertraut ist, verliert allmählig das Schreck-liche, das ihm anhängt." ,

Du hast Recht, meine kluge Rosa, und gewiß, in derMitte dieser tapfern Schaar, von meinem guten Pferde Usculteso sanft getragen, als eine Blume, die sich auf dem grünen-den Busche wiegt, von frischen und kühlen Winden umweht