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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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auf die Waide getrieben wurden der Anblick der Hirschkuh,die, ihr Kalb neben sich, oft über die offenen Plätze der Wal-dung trippelte alles trug dazu bei, das grauenvolle Ent-setzen, das die nächtliche Erscheinung in Evelinens Seele zu-rückgelassen hatte, zu verjagen, und die wilderen Leidenschaftendie ihren Busen bei der Abreise von Baldringham durchtobthatten, zu besänftigen. Sie gestattete ihrem Pferde einenlangsamern Schritt und begann, mit weiblicher Beachtung desAnstandes, ihr Reitkleid zurechtzulegen, und ihren durch dieeilige Abreise in Unordnung gerathcnen Kopfputz sorglicherzu ordnen. Rosa sah ihre Wangen eine blässere aber ruhi-gere Farbe annehmen, und die zornige Gluth, die sie zuvorgeröthet hatten, allmählig verlieren sah ihr Auge heitererund milder glänzen, als sie mit einer Art von Triumph aufihre kriegerischen Begleiter blickte, und verzieh ihr (was siebei andern Gelegenheiten schwerlich unbeantwortet gelassenhaben würde) ihre enthusiastischen Ausrufe zum Lobe ihrerLandsleute.

Wir reisen," sagte Eveline,sicher unter dem Schutzeder fürstlichen und siegreichen Normänner- Sie besitzen dieedle Wuth des Löwen, der zerstört oder ganz besänfiigt ist. Ihre romantische Zuneigung ist frei von jedem Truge, undihr edler Unwille kennt keine Tücke- Sie kennen die Pflich-ten des Hauses so gut als die der Schlacht; und könnten siein der Kriegskunst übertroffen werden (was erst dann derFall sein wird, wenn Plinlimmon aus seiner Grundvefte ge-hoben ist), so würden sie doch noch jedem andern Volke anGroßmuth und feiner Lebensart überlegen bleiben."

Wenn ich auch ihre Verdienste," sagte Rosa,nicht sostark fühle, als wenn ihr Blut in meinen Adern flöße, sofreut es mich doch wenigstens, sie in Wäldern, die an Ge-is'"