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— beim lieblichen Duste der Blumen, die ihre Kelche öffnen,und während der Gesang der Nägel unser Ohr ergötzt, undich dich zu meiner Seite sehe — sollte ich cs wohl für diegeeignetste Zeit halten, dir das Geheimniß zu eröffnen, dessenMittheilnng du mit so gutem Rechte fordern darfst. Und ja!du sollst Alles erfahren. Du wirst doch wohl die Eigenschaftendes von den Sachsen dieses Landes sogenannten Bahr-geistes kennen?"
„Verzeiht mir, Lady!" antwortete Rosa, „mein Vater ver-bot mir stets, Unterredungen über Dinge dieser Art Gehörzu schenken. Er sagte, ich könne böse Geister genug sehen,ohne daß meine Einbildungskraft gelehrt worden sei, sich derenphantastische zu erschaffen. Das Wort Bahrgeist hörteich Gillian und andere Sachsen aussprechen, allein in mirerregt es bloß die Idee eines gewissen unbekannten Schreckens,und nie habe ich eine nähere Erklärung weder verlangt nocherhalten."
„So wisse denn," sagte Eveline, „es ist ein Gespenst —gewöhnlich das Bild eines Verstorbenen, der entweder wegeneines Unrechts, das ihm während seines Lebens an einem ge-wissen Orte wiederfahren ist, oder wegen Schätzen, die dortverborgen sind, oder aus irgend einem andern Grunde derArt, von Zeit zu Zeit den Ort besucht, mit denen, welchedaselbst wohnen, vertraut wird, und Antbeil an ihrem Schick-sale nimmt, was manchmal gute, manchmal aber auch böseFolgen hat. Der Bahrgeist wird daher zuweilen als ein gu-ter Genius betrachtet, zuweilen aber auch als ein Rachegeist,der besondere Familien und Klaffen von Menschen verfolgt.Es ist das Loos der Familie Baldringham (die in andernRücksichten von nicht geringer Bedeutung ist) den Besucheneines solchen Wesens unterworfen zu sein!"