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den Wald; der alte Raoul, der mit der Gegend wohl be-kannt war, diente ihnen als Führer.
Mehr, als sie sich selbst gestehen wollte, dadurch beun-ruhigt, daß sie die Wohnung einer so nahen Verwandten, an-statt der Segnungen, welche scheidenden Verwandten gewöhn-lich crtheilt werden, mit Verwünschungen belastet, verließ,eilte Eveline vorwärts, bis die Ungeheuern Eichbäume mit ih-ren weithin sich ausstreckenden Aestcn die unheilvolle Woh-nung ihrem Anblicke entzogen hatten.
Bald darauf verkündigte lauter Hufschlag das Herannahender Patrouille, welche der Constabel zum Schutze der Woh-nung zurückgelaffen hatte, und die fetzt von ihren verschiede-nen Stationen herbeieilte, um Evclinen auf ihrem weiternWege nach Gloucester zu begleiten. Ein großer Theil dessel-ben führte durch den großen Forst von Deane, der damalseine höchst waldige Gegend von großem Umfange war, ob-wohl er seither des größten Theils seiner Bäume zum Nutzender Eisengruben beraubt worden ist. Die Reiter nahten sichnun, um zu EvelinenS Gefolge zu stoßen, mit in den lichtenStrahlen der Morgensonne erglänzenden Rüstungen, schmet-ternden Trompeten, und bäumenden und wiehernden Rossen,denen ihre ritterlichen Führer die Stellung gaben, die am ge-eignetsten war, die Schönheit des Pferdes und die Geschick-lichkeit des Reiters hervorzuhcbcn. Zu gleicher Zeit sah mansie ihre mit langen Fähnlein geschmückten Lanzen auf die kunst-fertigste und muthigste Weise schwingen. Der kriegerischeCharakter ihrer normannischen Landsleute flößte Evclinen eingewisses Gefühl der Sicherheit und des Triumphes ein, dasihre düstern Gedanken und die fieberhafte Unruhe, die ihreNerven angriff, zerstreuen half. Auch die aufsteigende Sonne— der Gesang der Vögel — das Brüllen der Heerden, die