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tigkeit erwachend, mit der Schnelligkeit eines Rennpferdes auden Rand des Grabens, unv war eben im Begriffe, überdenselben, dem Orte gegenüber, zu setzen, wo Rosa an demoffenen Fenster stand, und ihn durch Stimme und Geberdezur Eile auffordcrte.
«Nicht hier — nicht hier!" rief sic mit athemloser Hastaus, als sie sah, daß er ihr zueilte. — „Das Fenster zurRechten — Um Gotteswillen ersteigt es, und öffnet die Zwi-schenthür !"
Der Soldat schien sie zu verstehen — denn ohne Zaudernsprang er in den Graben, und ergriff beim Hinabspringeo,um sich vor einem Sturze zu bewahren, einige Baumäste.Auf einmal verschwand er unter dem Gesträuche, allein ineinem Nu befand er sich, mit Hülfe der Neste einer ZwergS-eiche, neben Rosa, und nahe bei dem Fenster des unheilvollenGemachs. Nur noch eine Furcht blieb — das Fenster warvielleicht gegen einen Eindrang von Außen geschützt — abernein, cs wich dem ersten Stoße des Normannen, und da dieMacht der Zeit seine Klammern mürbe gemacht hatte,"ffo fieles mit einem Geräusch, dem selbst Dame Gillians Schlum-mer nicht zu widerstehen im Stande war, in's Zimmernieder.
Schrei auf Schrei häufend, nach der gewöhnlichen Sitteder Narren und Memmen, stürzte Gillian aus dem Vorzim-mer in das Kabinet, gerade als sich Evelinens Zimmerthüreöffnete, und der Soldat, die halbenlkleidete und leblose Ge-stalt des nvrmännischen Mädchens auf seinen Armen tragend,erschien. Ohne ein Wort zu sprechen, legte er sie in Nosa'sArme, und mit eben der Eile, mit der er hereingekommenwar, stürzte er zu dem offenen Fenster hinaus, von welchemaus ihn Rosa herbeigerufen hatte.