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Sie erwiedcrte daher kurz, sie wolle,- da die Lacy's und dieNormannen ihrer Großtante im Allgemeinen unwillkommenseien, den Befehlshaber der Schutzwache ersuchen, sich mitderselben aus der Nachbarschaft des Hauses Baldringham zuentfernen.
„Nicht so! meine Nichte," sagte die alte Dame; »da wireinmal der Nachbarschaft der Normannen nicht entgehen oderuns dem Klange ihrer Abendglocke entziehen können, so giltes gleich, ob sie unfern Mauern etwas näher oder ferner sind,wenn sie sich nur nicht in dieselben hineinwagen. — Und du,Berwine, gebiete dem Hundwolf die Normannen mit Getränkzu überschwemmen und mit Speisen vvllzustopfen, — dieSpeise soll von der besten und das Getränke von dem stärk-sten sein, damit sie nicht sagen, die Gastfreundschaft der altensächsischen Here sei karg und filzig. Zapft ein Weinfaß an,denn ich wette, ihre zarten Mägen können das Bier nichtvertragen."
Berwine entfernte sich mit ihrem gewichtigen, klingendenSchlüsselbunde, um die nöthigen Befehle zu ertheilen, undkehrte dann sogleich wieder zurück. Indessen fuhr Ermengardefort, ihre Nichte näher auszuforschen.
„Willst oder kannst du mir nicht sagen, welchem der Lacy'sdu als Leibeigene bestimmt bist? — Dem hochmüthigenConstabel, der in eine undurchdringliche Rüstung gehüllt undauf einem raschen und kraftvollen Pferde sitzend, das eben sounverwundbar ist, wie er selbst, sich stolz damit brüstet, daßer die nackten und unberittenen Walliser in vollkommener Si-cherheit und nach Muße niederreitet und niederhaut — oderseinem Neffen, dem unbärtigen Damian? oder find deine Be-sitzungen dazu bestimmt, eine Lücke in dem Vermögen jenesandern Vetters, des herabgekommenen VerprafferS, auszu-