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24 (1852) Die Verlobten
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füllen, der nun seine Habe aus Mangel an Mitteln nichtlänger unter den schwelgerischen Kreuzfahrern verschwendenkann."

Meine geehrte Tante," erwiederte Eveline, der natürlichdiese Rede mißfiel,Eure Verwandte wird fich, hoffe ich, we-der einem der de Lacys, noch irgend einem andern Manne,sei er sächsischer oder normännischer Abkunft, als Sklavinhingeben. Nickt lange vor dem Tode meines verehrten Va-ters wurde zwischen ihm und dem Constabel eine Art vonUebcreinkunst geschloffen, und ihretwegen kann ich gegenwär-tig seine Bewerbung nicht ganz ablehnen; allein über ihrenErfolg muß das Schicksal entscheiden."

Allein meine Nichte, ich kann dir zeigen, wohin sich dieWage des Schicksals neigt," sagte Ermengarde mit gedämpf-ter und geheimnißvoller Stimme.Unsere Blutsverwandtenbesitzen gewissermaßen das Vorrecht, über die Gränzen derGegenwart hinauszuschauen und die Dornen oder Blumen,welche einst ihr Haupt umwinden sollen, schon in ihrer Knospezu sehen."

Was mich betrifft, edle Verwandte," antwortete Eveline,ich würde ein solches Vorherwissen zurückweisen, selbst wennich es erlangen könnte, ohne gegen die Gesetze der Kirche znsündigen. Hätte ich vorausfehen können, was mich in diesenletzten unglücklichen Tagen befallen hat, so hätte ich manchenfrohen Augenblick vor dieser Zeit entbehren müssen."

Und dennoch, Tochtcd," sagte Lady von Baldringham,mußt du dich, gleich Andern deines Stammes, in diesemHause dem Gebrauche unterwerfen, eine Nacht in dem Zim-mer des rvthcn Fingers zuzubringen. Berwine, sorge da-für, daß es zum Empfange meiner Nichte bereitet wird."