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zurück und durchforschte ihr Gesicht mit ernstem und strenge-'prüfendem Blick.
„Bcrwine," sagte sie, an die begünstigste der beiden Die-nerinnen sich wendend, „das Kinn und die Angen unsererNichte tragen die sächsische Farbe; allein die Farbe ihrerAugenbrauncn und ihres Haares ist von dem Fremdlinge- —Gleichwohl aber bist du in meinem Hause willkommen, Mäd-chen," fügte sie, an Evelinen sich wendend, hinzu; „besonderswenn du zu hören vermagst, daß du kein so ganz vollkomme-nes Geschöpf bist, als die dich umgebenden Schmeichler ohneZweifel dich zu glauben gelehrt haben."
Mit diesen Worten erhob sie sich endlich und begrüßte ihreNichte mit einem Kusse auf die Stirne. Doch ließ sie sienoch nicht zufrieden, sondern richtete jetzt die Aufmerksamkeit,die sie bisher ihrer Gesichtsdildung gewidmet hatte, auf ihreKleidung.
„Heiliger Dunstan bewahre uns vor Eitelkeit!" "rief sieaus, „und das ist also die neue Tracht — und bescheideneMädchen tragen Tunika's wie diese, die ihre ganze Gestaltso deutlich zeigen, als ob sie (die heilige Maria beschütze uns)ganz unbekleidet wären! Und sieh, Berwine, diese Flitterwaarean ihrem Nacken, — und diesen Nacken selbst, der bis andie Schultern unbedeckt ist. — Dies sind die Moden, welchedie Fremdlinge in das fröhliche England gebracht haben.!und ich weite darauf, diese Tasche, die einem Taschenspicler-beutcl gleicht, hat wenig mit Hauswirthlichkcit zu thun; undauch dieser Dolch da, der an eine Spielmannsfrau erinnert,die vermummt in männlicher Tracht einherreitct — pflegst duin den Krieg zu ziehen, Mädchen, daß du Stahl an deinemGürtel trägst?"
Eveline, überrascht und gekränkt durch die abschätzige Art,