gen blickte, die seit der Schlacht von Hastings eingesührtworden waren.
Hier befahl der Constabel von Lacy einem Theile seinerKrieger, Evclinen bis zur Wohnung ihrer Verwandten zubegleiten, und rings um dieselbe strenge Wache zu halten,jedoch aber in einer gehörigen Entfernung, damit die Familienicht dadurch gekränkt oder belästigt werden möchte. Hieraufküßte er Evelinens Hand und nahm einen widerstrebendenAbschied.
Eveline setzte ihren Weg nach dem Wohnsitze ihrer Tantefort. Der Pfad, auf welchem sie vorwärts schritt, war nurwenig betreten, und zeugte von dem einsamen Zustande derWohnung, zu der er führte. Kuhhcerdcn von einer unge-wöhnlichen und cdeln Gattung weideten auf den reichenHutungen umher, und hie und da trippelte Dammwild, dasdie Schüchternheit seiner Natur verloren zu haben schien,über die offenen Plätze der Waldung oder stand und lag inkleinen Gruppen unter irgend einer großen Eiche. Das vor-übergehende Vergnügen, das eine solche Scene ländlicherRuhe einflößen mußte, verwandelte sich in ernstere Gefühle,als eine plötzliche Krümmung des Weges sie auf einmal vordas Wohnhaus führte, von dem sie nichts mehr gesehen hatte,seit sie es zuerst von dem Punkte aus erblickte, wo sie sichvon dem Constabel trennte, und das sie mit einer gewissenBesorgniß zu betrachten mehr als eine Ursache hatte.
Das Haus, denn ein Schloß konnte man cs nicht nennen,bestand bloß aus zwei Stockwerken, war niedrig und plumpgebaut, und hatte Thüren und Fenster, die den schwerfälligenRundbogen bildeten, der gewöhnlich der sächsische genanntwird. — Die Mauern waren von mannigfaltigem Schling-kraute überwachsen, das ungehindert über dieselben hinge-