mein bekannt seien, gegen das, was sie über diesen Punktetwa hören könnte, auf der Hut sein werde."
Mit Würde antwortete Eveline, „cs sei nicht wahrschein-lich, daß die Tochter Raymond Verengers Meinungen Gehörschenken werde, die die Würde des Volks und Geschlechtsdieses tapsern Ritters beleidigen. Mit dieser Versicherungmußte sich der Constabel begnügen, da cs ihm unmöglich war,eine mehr auf sich selbst und sein Gesuch Bezug habende Ant-wort zu erlangen. Er erinnerte sich auch, daß HerbertsBurg nur zwei Meilen von der Wohnung der Lady vonBaldringham entfernt liege, und daß seine Trennung vonEveline nur eine Nacht dauern werde; allein ein gewissesGefühl des zwischen ihrem Alter herrschenden Unterschiedsund vielleicht auch seines Mangels an jenen feinern Eigen-schaften, durch die das weibliche Herz am häufigsten gewon-nen wird, machte ihm selbst diese kurze Abwesenheit zu einemGegenstände trüben Nachdenkens und ängstlicher Bcsorgniß,so daß er den Nachmittag über schweigend neben Evclinenher ritt, und sich nicht sowohl bemühte, die ihm dargeboteneGelegenheit zu benützen, als über das nachdachte, was dermorgende Tag bringen werde. Auf diese ungesellige Weisereisten sie fort, bis sie den Punkt erreichten, wo sie sich fürdie nächstkommende Nacht trennen sollten.
Dies war ein hochgelegener Ort, von welchem aus manrechts die auf einer Anhöhe emporsteigende Burg Amelot Her-berts mit allen ihren gothischen Zinnen und Thürmeu, undlinks, von dichtem Eichenholz umgeben, die rohe und einsameWohnung gewahren konnte, in welcher Lady von Baldring-ham fortwährend den Sitten und Gebräuchen der Angelsachsentreu blieb, und mit Verachtung und Haß auf alle Neuerun-