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24 (1852) Die Verlobten
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und verminderte zu gleicher Zeit die Förmlichkeit ihres Zu-sammentreffens mit dem Constabel.

Nachdem Hugo von Lacy sechs seiner Gewappneten alsVortrab vorausgeschickt hatte, verweilte er noch so lange, bisder Haushofmeister in eine Sänfte gelegt war, und dann zoger mit seinen übrigen Begleitern in militärischer Ordnungungefähr fünfzig Schritte hinter Evelinen und ihrem Gefolgeher. Weislich enthielt er sich, ihr seine Gesellschaft aufzu-drängen, während sie mit den Gebeten beschäftigt war, dieihr der Ort, an welchem sie zusammentrascn, eingeben mußte,und nahm sich vor, geduldig zu harren, bis die Beweglichkeitdes jugendlichen Sinnes eine Zerstreuung von den trübenGedanken, welche die Scene einflößte, verlangen würden.

Durch diese Politik geleitet, näherte sich der Constabel denFrauen nicht eher, als bis der vorgerückte Morgen es ihm zueiner Pflicht der Höflichkeit machte, ihnen zu erklären, daß sichin der Nähe ein angenehmer Ort zum Frühstücken befinde,und daß er daselbst einige Vorbereitungen zum Ausruhen undzur Erfrischung habe treffen lassen. Unmittelbar nachdem LadyEveline zu erkennen gegeben hatte, daß sie dieses höfliche An-erbieten annehme, gewahrte sie den Ort, auf den hier ange-spielt wird. Er zeichnete sich durch eine alte Eiche aus, dieihre breiten Aeste weithin ausdehnte und den Reisenden andie zu Mamre erinnerte, unter der himmlische Wesen von derGastfreundschaft des Patriarchen Gebrauch machten. Ueberzwei dieser Ungeheuern, weithin sich ausstreckenden Arme lagein Stück rosenfarbcnen Taffets, als ein Baldachin aus-gebreitet, welcher die Strahlen der bereits hochstehendenMorgcnsonne abhalten sollte- Seidene Kiffen, mit an-dern, die mit Thierfellen bedeckt waren, untermischt, hatteman rings um ein Mahl geordnet, das ein normannischer