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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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stellte das Firmament dar, und war mit Sonne, Mond undSternen von gediegenem Silber geschmückt. Dieses berühmteZelt war für den berühmten William von Ipern verfertigtworden, der sich so großen Reichthum als General der Mieth-truppen des Königs Stephen erworben hatte, und von ihmzum Grafen von Albemarle erhoben worden war; allein dasKriegsglück hatte cs, nach einem jener schrecklichen Gefechte,deren in dem Bürgerkriege zwischen Stephen und der KaiserinMaude oder Mathilda so viele geliefert wurden, dem Con-stabel von Chester zuerkannt- De Lacy hatte jedoch bis aufdiese Zeit nie davon Gebrauch gemacht; denn obgleich reichund mächtig, war er doch bei den meisten Gelegenheiten ein-fach und prunklos; umsomehr fiel daher sein gegenwärtigesBetragen denen, welche ihn kannten, auf. Um die Mittags-stunde kam er auf einem edlen Renner vor dem Schloßthorean. Hier ordnete er eine Anzahl Bedienten, Pagen und Be-reiter, die ihn in ihrer reichsten Livree begleiteten, stellte sichhierauf an ihre Spitze und trug seinem Neffen auf, der Ladyvon Ksrcle ckoloureuss zu berichten, daß der dcmüthigste ihrerDiener am Schoßthore ihrer Ankunft harre.

Unter den Umstehenden waren Viele der Meinung, cs hätteein Theil der Pracht und des Glanzes, wovon das Zelt unddas Gefolge des Ritters strahlte, wohl besser dazu angewcn-det werden können, die Person des Constable selbst mehr her-vorzuheben, da sein Anzug einfach, ja fast gemein, und seineGestalt keineswegs so ausgezeichnet einnehmend und würde-voll war, daß sie der Vortheile der Kleidung und des Schmucksgänzlich hätte entbehren können- Diese Meinung wurde nochvorherrschender, als er vom Pferde stieg; denn bis jetzt hattedie meisterhafte Führung seines edlen Renners seiner Personeine Würde verliehen, die er durch das Herabsteigen vonlsti-

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