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quette, welche die Edelfräulein jener Zeit dem andern Ge-schlcchte gegenüber beobachteten, fremd war. „Warum sollteich nicht gehen, und meinem Befreier persönlich meinen Dankdarbringen, da er nicht hieher kommen kann, um ihn zu cm-pfangen? Sagt dem edeln Hugo von Lacy, daß ich nächst demHimmel ihm und seinen tapfern Waffengefährtcn den meistenDank schuldig bin. Ich will zu seinem Zelte wie zu einemHeiligthume wallen; ja — könnte eine solche Huldigung ihmangenehm sein, — ich würde baarfuß kommen, und wäre derWeg auch mit Dornen und Kieseln bedeckt."
„Mein Oheim," sagte Damian, „wird sich durch EurenEntschluß eben so geehrt als entzückt fühlen, allein er wirddafür sorgen, daß Euch jede unnöthige Mühe erspart wird;deßhalb soll unverzüglich vor Eurem Schloßthore ein Pavillonerrichtet werden, das, wenn Ihr ^uch dahin verfügen wollt,der Ort für die gewünschte Zusammenkunft sein soll."
Bereitwillig nahm Eveline den Vorschlag an; allein in derEinfalt ihres Herzens konnte sie nicht recht begreifen, warumsie nicht unter Damians Schutze augenblicklich und ohne wei-tere Umstände die kleine, ihr wohlbekannte Ebene durchwan-dern sollte, auf der sie als Kind Schmetterlinge gejagt undBlumen gepflückt, ja kurz zuvor noch sich mit ihrem Zelterumhergetriebcn hatte; besonders da sie ja der einzige undzwar unbedeutende Raum war, der sie vom Lager des Con-stables trennte.
Der jugendliche Abgesandte, mit dessen Gegenwart sienun ziemlich vertraut geworden war, zog sich zurück, um sei-nen Vetter und Herrn von dem Erfolge seiner Sendung inKenntniß zu setzen. Zum Erstenmale flößte jetzt Eoelinen ihreeigene Lage wieder beängstigenoe Gefühle ein, seit GwenwynSNiederlage und Tod ihr erlaubt hatte, ihre Gedanken aus-