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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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uns gekommen; gleichwohl aber wollen wir mit Gottes undunserer lieben Frauen Hülfe Eure Anklage hören, und sie nachunfern besten Kräften richten."

,,Dieser Wilkin Flammock," sagte der Mönch, ..kann, sokühn und frech er auch sein mag, nicht läugnen, daß ich ihnmit meinen eigenen Ohren wegen der Uebergabe des Schlos-ses mit dem Walliser unterhandeln hörte."

Schlage ihn nieder, Vater!" sagte die unwillige Rosa,schlage ihn nieder, den vermummten Lügner! obschonnicht auf den Mönchsrock, so darf man doch auf den Stahl-panzer schlagen schlage ihn nieder, oder sage ihm, daß erder unverschämteste Lügner ist!"

Still, Röschen, du bist toll," sagte ihr Vater in einemetwas mürrischen Tone;der Mönch spricht mehr wahr, alsvernünftig, und ich wünschte, seine Ohren wären, ich weißnicht wo gewesen, als er sie in Dinge steckte, die ihn nichtsangingen."

Mit Rosa ging eine wunderbare Veränderung vor, als sieihren Vater offen gestehen hörte, daß er wirklich mit demWalliser verrätherische Unterhandlungen gepflogen habe sieließ die Hand sinken, mit der sie ihn in die Kapelle gezogenhatte und starrte Lady Evelincn mit Augen an, die sich ausihren Höhlen hervorzudrängcn schienen; auch hatte sich allesBlut, das ihre Wangen kurz zuvor noch so hoch geröthethatte, aus ihrem Gesichte zurückgezogen und den Weg nachdem Herzen eingeschlagcn.

Eveline blickte den Schuldigen mit einer Miene an, in dersich eine milde Würde mit Kummer einigte-Wilkin," sagtesie,das hätte ich nicht von dir geglaubt. Wie? an demTodestage deines zuirauenövollen Wvhlthäters konntest du mit

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