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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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seinen Mördern wegen der Uebergabe der Burg unterhandeln,und zum schändlichen Verräther werden! Doch ich will dichdcßwegen nicht schelten ich entziehe dir das Zutrauen, dasin einen so unwürdigen Menschen gesetzt worden ist, und be-fehle dir, daß du dich willig in den westlichen Thurm in Ver-wahrschaft bringen läßst, bis uns Gott Entsatz sendet; dannwerden vielleicht die Verdienste deiner Tochter dein Vergehensühnen, und dich vor einer weiteren Bestrafung schützensorge dafür, daß unserem Befehle augenblicklich Folge geleistetwird."

Ja ja ja!" rief Rosa aus, ihre Worte schnell auf-einander häufend.Laßt uns gehen laßt uns in denfinstersten Kerker gehen Finstcrniß ist besser für uns alsLicht."

Als andererseits der Mönch bemerkte, daß der Flamändersich nicht anschickte, dem Verhastbefehle nachzukommen, so trater auf eine Art vor, die mehr mit seinem früheren Standeund seiner gegenwärtigen Verkleidung, als mit seinem geist-lichen Charakter übereinstimmte, und die Worte an ihn rich-tend:Ich verhafte dich, Wilkin Flammock, wegen eingcstan-denen Verraths an deiner Lehnsherrin," würde er Hand anihn gelegt haben, wäre der Flamänder nicht zurückgetretenmit drohender und entschlossener Miene die Worte sprechend:

Ihr seid toll alle zusammen seid ihr toll, ihr Eng-länder, wenn es Vollmond ist, und mein albernes Mädchenhat die Krankheit auch geerbt. Lady, Euer Vater hat mirein Amt anvertraut, dem ich zum Besten aller Parteien vor-zustehen gesonnen bin, und da Ihr noch minderjährig seid, sokönnt Ihr mir dasselbe nicht nach Eurem Wohlgefallen neh-men. Vater Aidrovand, ein Mönch ist nicht berechtigt, Ver-