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Stimme kenntlich; auch nahm er ungestüm und ängstlich zu-gleich seine Stahlhaube ab, und enthüllte so sein Gesicht.
„Vater," sagte Eveline, „was soll das heißen? Habt Ihrdas Vertrauen auf den Himmel, das Ihr stets anzuempfeh-lcn pflegt, vergessen, daß Ihr andere Waffen, als diejenigenanlegt, die Euch Euer Orden anweist?"
„Nächstens kann cö hierzu kommen," sagte Vater Aldro-vand; „denn ich war Soldat, ehe ich Mönch war. Alleindießmal habe ich diese Rüstung angelegt, um Verrath zu ent-decken, nicht aber, um der Gewalt Widerstand zu leisten.Ach! meine geliebte Tochter! wir find in einer schrecklichenBedrängniß — Feinde draußen — Verräther von innen! derfalsche Flamänder, Wilkin Flammock, unterhandelt wegen derUebergabe der Burg."
„Wer wagt es, so zu sprechen?" rief eine verschleierteweibliche Gestalt aus, die bisher unbemerkt in einer abgelege-nen Ecke der Kapelle gekniet hatte, nun aber plötzlich auf-fuhr und sich kühn zwischen Lady Eveline und den Mönchstellte.
„Gehe von dannen, du vorwitziges Gefchöpfchen," sagteder Mönch, über diese kühne Unterbrechung erstaunt; „dieSache geht dich nichts an."
„3a sie geht mich an," sagte das Fräulein, ihren Schleierzurückschlagend, und das jugendliche Gesicht Rosa's, der Toch-ter Wilkin Flammock's enthüllend. Ihre Augen funkelten undihre Wangen waren von Zorn entflammt, dessen Heftigkeiteinen auffallenden Contrast mit der höchst schönen Gesichtsbil-dung und den beinahe kindlichen Zügen der Sprecherin bil-dete, deren ganzes Aussehen das eines kaum erst aus derKindheit -erausgetretenen Mädchens war, und deren Beneh-