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Augen hinausgeführt. Als aber Wilkin Flammock selbst dasWachtzimmcr verließ, näherte sich ihm einer der anscheinendenGewappneten, die der Unterredung mit dem Walliser beige-wohnt batten und sagte ihm auf englisch die Worte in'üOhr: „Du bist ein falscher Verräther, Flammock, und sollstden Tod eines Vcrräthers sterben!"
Hierüber erstaunt wollte der Flammänder eben den Mannweiter ausfragen; allein er war bereits verschwunden. Flam-mock gerieth über diesen Umstand in große Bestürzung; denner bewies ihm, daß seine Unterredung mit Jorworth vonirgend Jemand, der mit seinen Absichten nicht bekannt warund sie vielleicht vereiteln konnte, belauert, und der Gegen-stand derselben erkannt oder verrathen worden war; baldsollte er erfahren, daß dieß wirklich der Fall war.
Sechstes Kapitel.
Die Tochter des erschlagenen Raymond war von dem er-habenen Standpunkte, von welchem aus sie das Schlachtfeldübersehen hatte, in der Seelenangst herabgestiegen, die beieinem Kinde, dessen Augen den Tod eines geehrten undgeliebten Vaters gesehen haben, so natürlich ist. Allein ihrStand und die Grundsätze der Ritterlichkeit, in denen sie er-zogen worden war, erlaubten ihr nicht, einem unthätigen undnutzlosen Kummer lange nachzuhängen. Der Geist diesessonderbaren Systems erhob die jüngern und schönern desweiblichen Geschlechts zu dem Range der Fürstinnen oder