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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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Still, guter Jorwoth du häufst deine Eide zu dichtauf einander, als daß sie gehörig geschätzt werden könnten.Das, was man so leicht verpfändet, hält man oft des Ein-lösens nicht für würdig. Der Besitz eines Thcils des ver-sprochenen Lohns wäre mir einstweilen lieber als hundertEide."

Argwöhnischer Schurke, wagst du cs, an meinem Wortezu zweifeln?"

Nein, durchaus nicht," antwortete Wilkin,gleichwohlaber würde ich deinen Thatcn lieber glauben."

Wohlan denn, Flamänder," sagte Jorworthwasverlangst du von mir?"

Zeige mir einen Theil des versprochenen Geldes, sowill ich deinen übrigen Versprechungen Glauben schenken."

Gemeiner Geldjude," rief Jorworth aus,glaubst du,der Fürst von Powys habe so viele Geldsäcke, als die Schä-cher deines Krämerlandcs? Er sammelt sich Schätze durchseine Eroberungen, wie die Wasserhose durch ihre KraftWasser an sich zieht; allein er sammelt sie nur, um sie unterseine Anhänger zu vcrtheilen, so wie die Wolkensäulc ihrenInhalt der Erde und dem Meere wieder zustellt. Das Sil-ber, das ich dir versprochen habe, muß noch aus den Kistender Sachsen zusammengesucht werden. Ja selbst VerengersSchätze müssen geplündert werden, um die Zahl voll zumachen."

Das kann ich, glaube ich, selbst thun, da ich unum-schränkter Herr im Schlosse bin, und Euch so eine Müheersparen."

Wohl wahr," erwiederte Jorworth,allein du würdestdir dadurch in jedem Falle eine Schlinge legen, sei cs nun,daß die Walliser den Platz einnchmen, oder die Normannen