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gebenden Gewappneten an, „ist es wirklich so weit mit euchgekommen? Ihr seid zwar ein Näubergeschlecht, allein dochhätte ich geglaubt, ihr würdet euch, als Kinder der freienbrittischen Erde, schämen, das Joch eines gemeinen Handwer-kers zu tragen, oder warum seid ihr nicht wenigstens vorsich-tig, wenn ihr auch keinen Muts» besitzt? Wahr sagt dasSprichwort: „„Uebel wird es dem ergehen, der auf denFremdling baut!"" Noch immer stumm — noch immer keineAntwort? Antwortet mir durch Worte oder durch Zeichen,wie es euch beliebt — Erkennet ihr ihn wirklich als euernAnführer an?"
Die Gewappneten nickten als Antwort auf JorworthSFrage mit ihren Helmen, und nahmen hierauf wieder ihrevorige regungslose Haltung an.
Der Walliser argwohnte mit der seinen Landsleuten eige-nen Scharsficht, es müsse hier etwas im Spiele sein, das ernicht ganz zu durchschauen vermöge; er beschloß daher, aufseiner Hut zu sein, und sagte Folgendes: „Sei dem, wie ihmwolle; mir gilt es gleich, wer die Botschaft meines Herrnhört, dieweil fie den Bewohnern des Felsenschlosses, dem ihrden Namen Varcke clouloureuss gegeben habt, um durch eineNamensveränderung eure Raubsucht zu beschönigen, Verzei-hung und Gnade verheißt; falls das Schloß mit allen dazugehörenden Güterstückcn und den in demselben befindlichenWaffen, nebst dem Fräulein Eveline Bcrenger übergebenwird, soll Keinem, der sich in der Burg befindet, ein Haargekrümmt, und Jeder unter sicherem Geleit über die cymri-schen Gränzcn, wohin er nur immer will, geführt werden."
„Und was geschieht, wenn wir dieser Aufforderung nichtFolge leisten?" sagte der gleichmüthige Wilkin Flaminock.
„Dann werdet ihr Raymond Verengers Schicksaltheilen!"
Die Verlobten. 6