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24 (1852) Die Verlobten
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antwortete Jorworth mit rachesunkelnden Augen.So vieleFremdlinge hier sind, so viele Leichname für die Raben, soviele Köpfe für den Galgen! Es ist schon lange, daß dieschelmischen Flamänder und die falschen Sachsen den Geiernkeinen so herrlichen Fraß mehr geliefert haben."

Freund Jorworth," sagte Wilkin,wenn du sonst keineandere Botschaft mehr zu überbringen hast, so sage deinemHerrn, daß kluge Leute ihre Sicherheit nicht den Worten An-derer anvertrauen, wenn sie sich dieselbe durch ihre Handlun-gen verschaffen können. Wir haben hohe und starke Mauern,tiefe Gräbe/i, und Ueberfluß an Munition. Wir wollen dasSchloß vertheidigen, hoffend, daß Gott uns bald Hülfe schickenwird."

Macht euer Leben nicht von einer so ungewissen Sacheabhängig." sagte der Abgesandte der Walliser in der flamän-dischen Sprache, die er durch seinen langen Verkehr mit denFlamändern in Pembrokesshire gründlich erlernt hatte;höre,guter Flamänder," fuhr er, ihm näher tretend, fort,weißtdu nicht, daß dem, auf dessen Hülfe ihr bauet, dem Constabelvon Lacy, sein Gelübde verbietet, sich in einen Kampf einzu-laffen, bevor er das Meer durchsegelt hat, und daß er euchfolglich nicht beistehen kann, ohne sich eines Meineids schuldigzu machen. Er und die andern Gränzrittcr sind weit vondannen gezogen, um mit dem Feinde des heiligen Kreuzeszu kämpfen. Was nützt es euch, wenn ihr uns mit der Müheeiner langen Belagerung belästigt, da ihr doch auf keine Ret-tung hoffen dürft?"

Und was nützt es mich," sagte Wilkin, in seiner Landes-sprache antwortend, und den Walliser fest und scharf, jedochaber mit einer Miene, aus der jeder Ausdruck absichtlich ver-bannt schien, und die auf sonst leidlichen Geflchtözügen eine