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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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Euch so genau an die Beichte erinnert, auch die Buße unddie Freisprechung nicht vergessen."

Der Mönch war bei seiner Anspielung auf die Geheim-nisse der Beichte einen Schritt weiter gegangen, als er nachden Regeln seines Ordens und der Kirche gehen durfte. - Ecfühlte sich durch Flammocks Antwort beschämt, und da er sah,daß ihn der Borwurf der Ketzerei nicht im Mindesten anfocht,so konnte er bloß die Worte Vordringen:Ihr wollt also nichtzugeben, daß ich Eurer Unterredung mit dem Walliser bei-wohne ?"

Ehrwürdiger Vater," sagte Wilkin,sie betrifft bloß welt-liche Dinge; sollte aber irgend ein die Religion betreffenderGegenstand zur Sprache kommen, so werde ich Euch unver-züglich rufen lassen."

Trotz deiner Halsstarrigkeit werde ick dabei sein, du fla-mändischer Ochse," murmelte der Mönch, jedoch in einem denUmstehenden unvernchmlichen Tone, vor sich hin, und verließhierauf die Zinnen.

Einige Augenblicke nachher stieg Wilkin Flammock, als ersah, daß alle Anordnungen getroffen waren, um dem Abge-sandten der Walliser eine imponirende Idee von einer Machtbeizubringen, die nicht vorhanden war, in ein kleines Wacht-zimmer hinab, das fich zwischen dem äußern und dem innernThore befand. Er war von einem halben Dutzend seinerLandsleute begleitet; diese hatten die normännische Rüstun-gen, die sie in der Rüstkammer der Burg gefunden hatten,angelegt, und in Betracht ihres hohen riesenmäßigen Körper-baus, so wie ihrer regungslosen Haltung glichen sie mehrTrophäen vergangener Zeiten, als wirklich lebenden Kriegern.Von diesen ungeheuren und leblosen Gestalten umgeben, em-pfing Flammock den walliser Boten in einem kleinen gewölbten