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der Beschübung der Lady Eveline treulos zu Werke gehensolltest."
„Euer Hochwürdcn mögen sich doch durch keine unnöihigcund eitle Furcht beunruhigen," anwortete Wilkin Flammock —„ich bin Kastellan dieser Burg, auf Befehl ihres Herrn, undwas mir in Sachen meines Amtes vortheilhaft däucht, daswerde ich thun "
„Aber ich," sagte der verdrießliche Mönch, „bin ein Die-ner des Papstes — der Kaplan dieses Schlosses, und habedie Macht zu binden und zu lösen. Ich fürchte, du bist keinachter Christ, Wilkin Flammock, sondern neigst dich zur Ketze-rei der Bergbewohner hin. Du hast dich geweigert, das hei-lige Kreuz zu nehmen — du hast gefrühstückt und Wein undBier getrunken, ehe du die Messe gehört hast. Du bist keinMann, dem man trauen kann, und ich werde dir nicht trauen r— ich verlange zu deiner Unterredung mit dem Walliser zu-gelaffen zu werden."
„Das kann nicht sein, guter Vater," sagte Wilkin mitdemselben Lächeln und derselben ausdruckslosen Miene, die erbei allen, wenn auch noch so ernsten, Vorfällen seines Lebensdeibehielt. „Es ist wahr, wie du sagst, guter Vater, daß ichmeine eigenen Gründe habe, für jetzt nicht bis zu den Thorenvon Jericho zu ziehen; und gut ist'S, daß ich solche Gründehabe, sonst würde ich nicht hier sein, und folglich auch nichtdie Thore von VnrSe souloursuse vertheidigen. Ebenso wahrist es auch, daß ich manchmal meine Mühlen früher besuchenmußte, als den Kaplan sein Eifer zum Altäre rief, und daßsich das Arbeiten nicht mit meinem Magen verträgt, che ichgefrühstückt habe. Allein dafür habe ich ja Eurer Ehrwürdeneine Geldstrafe bezahlt; und ich meine, ihr solltet, da Ihr