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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
75
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»Wir haben jetzt keine andere Zuflucht mehr, als dasGebet."

Sehr wahr, guter Vater," bemerkte ihm der unerschütter-liche Flamänder;betet Ihr so lang Ihr wollt; ich will michmit dem Fasten begnügen, zu dem ich mich bald werde ver-stehen müssen, ich mag wollen oder nicht." In diesem Augen-blicke hörte man ein Horn vor den Thoren der Festung er-tönen.Schaut nach dem Fallgatter und dem Thore, ihrLeute. Was gibt's Neues, Neil Hansen?"

Ein Abgesandter der Walliser harret an dem Mühlen-hügel, genau in der Schußweite einer Armbrust; er hat eineweiße Fahne und verlangt eingelassen zu werden." ^

Wenn dir dein Leben lieb ist," sagte Wilkin in seinerLandessprache,so laß ihn nicht ein, bevor wir uns auf sei-nen Empfang vorbereitet haben. Richte die große Stein-schleuder nach dem Orte, wo er steht, und schieß ihn nieder,wenn er von der Stelle zu gehen wagt, ehe wir Alles gehö-rig angeordnct haben. Und Neil, du Hundsfott, rege dich.Laß alle Piken, Lanzen und Spieße in der Burg auf die Zin-nen bringen und in die Schießscharten stecken. Nimm einpaar alte Tapeten und mache Paniere daraus, und pflanzesie auf den höchsten Thürmen auf. Laß, wenn ich dir einZeichen gebe, die Trommeln rühren, und in die Trompetenstoßen, wenn wir nämlich noch welche haben; und wenn dießnicht der Fall ist, so sieh' dich nach einigen Kuhhörnern um, gleichviel wenn es nur Lärmen macht. Und höre du,Hansen, gehe du mit vier oder fünf Andern von euch in dieRüstkammer, und lege dort Rüstungen an. Unsere nieder-ländischen Kürasse treiben ihnen das Blut nicht so aus demGesichte. Wenn dieß geschehen ist, dann verbindet dem Walli-ser Dieb die Augen und führet ihn herein. Verhaltet euch