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Wenigstens eine betende und andächtige Stellung an, obschonihre Gedanken, trotz der frommen Worte, die ihre Zungemechanisch stammelte, auf dem Schlachtfelde neben dem Leich-name ihres erschlagenen Vaters waren. Die übrigen Weh-klagenden ahmten ihre junge Gebieterin in ihrer andächtigenStellung, so wie in ihrer Geistesabwesenheit nach. DaS'Be-wußtscin, daß so Viele von der Besatzung durch Raymondsunkluges Unternehmen umgckommen waren, fügte ihrem Kum-mer noch das Gefühl der persönlichen Unsicherheit bei, dasdurch die Kenntniß der unmenschlichen Grausamkeit des Fein-des, der in der Hitze des Sieges weder Geschlecht »och Alterverschonte, noch gesteigert wurde.
Der Mönch jedoch nahm einen gebieterischen Ton, zu demihn sein Charakter berechtigte, gegen sie an, und verwies ih-nen ihre fruchtlosen Klagen. Nachdem er sie nun, wie erglaubte, in einen Gemütszustand versetzt hatte, der sich besserfür ihre Lage schickte, überließ er sie ihren Andachtsübungen,und entfernte sich eilig, um zu untersuchen, wie es um dieVerteidigung der Burg stehe. Auf den Außenwerken trafer Wilkin Flammock, der, nachdem er sich als tapferer undgeschickter Befehlshaber durch die Art, auf welche er, wie wirbereits gesehen haben, den Vortrab des Feindes zurückschlug,bewiesen hatte, seiner kleinen Besatzung eigenhändig kleinesparsame Portionen Wein austheiltc.
„Nimm dich in Acht, guter Wilkin," sagte der Pater, „daßdu in dieser Sache das Maaß nicht überschreitest; der Weinist, wie du wohl weißt, gleich Feuer und Wasser, ein guterDiener, aber ein schlechter Herr."
Es wird lange anstehen, bis er das tiefe und feste Gehirnmeiner Landsleute überfüllt," sagte Wilkin Flammock. „Unserflamändischer Muth gleicht unfern flandrischen Pferden — Die