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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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67
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Gewappneten rauften, und sie durch die Kraft ihrer Armevon ihren Pferden zu reißen suchten, oder sie endlich mit ihrenwallifer Aertcn niederschlugen. Und wehe denen, die durchdiese verschiedenen Mittel vom Pferde gerissen wurden; denndie Walliser brachten ihnen sogleich unzählige Stiche mit ihrenlangen scharfen Messern bei, und glücklich war noch derjenige,den der erste Stich tödtete-

So stand die Schlacht, die bereits schon eine halbe Stundegewüthet hatte, als Verenger nur noch zwei Speereslängenvon dem brittischen Banner entfernt, und so nahe bei Gwcn-wpn war, daß sie herausfordernde Worte mit einander wech-seln konnten.

Kehre dich hieher, Wolf von Wales," sagte Verenger,und ertrage, wenn du es wagst, den Streich eines gutenRitterfchwcrtes! Raymond Verenger speit dich und dein Ban-ner an."

Falscher normannischer Schurke!" sagte Gwenwyn, einebereits mit Blut befleckte Keule von ungeheurem Gewichteum sein Haupt schwingend.Dein eiserner Helm wird deinelügende Zunge schlecht beschützen, ich werde sie heute denRaben zum Fräße vorwerfen."

Raymond antwortete nichts, sondern trieb sein Roß aufden Fürsten an, der mit gleicher Bereitwilligkeit auf ihn losging. Allein ehe sie noch einander mit ihren Waffen erreichenkonnten, weihte sich ein wallifer Krieger, gleich jenen Römern,die den Elephanten des Pyrrhus Widerstand leisteten, demTode. Als er nämlich fand, daß die Rüstung, mit der Ray-monds Pferd bedeckt war, den wiederholten Stößen seinesSpießes widerstand, so warf er sich unter das Thier, undstach es mit seinem langen Messer in den Bauch. Das edleRoß bäumte sich und stürzte zu Boden, den Britten, der es

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