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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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Indessen bot der ritterliche Führer, der von Anbeginnan nichts als einen ehrenvollen Tod gesucht hatte, Allem auf,um den walliser Fürsten, der den Krieg veranlaßt hatte, inseinen Fall zu verwickeln. Vorsichtiger Weise vermied er es,seine Kraft im Kampfe mit den Britten zu vergeuden; alleinplötzlich sein geübtes Roß anspornend, drängte er die ihn um-gebenden feindlichen Schaaren zurück, und den Pöbel derWalliser den Schwertern seiner Gefährten überlassend, erhober ein lautes Kriegsgeschrei und nahm seine Richtung nachdem unheilvollen Banner Gwenwyn's, neben das sich derFürst, die Pflichten eines klugen Anführers und eines tapfernSoldaten zugleich erfüllend, selbst gestellt hatte. Raymond,wohl bekannt mit dem Charakter der Walliser, der der höch-sten Energie, so wie der plötzlichsten Erschlaffung gleich fähigwar, hoffte, ein glücklicher Angriff auf diesen Punkt, verbun-den mit dem Tode oder der Gefangennehmung des Fürstenund der Fall seiner Standarte werden einen panischen Schreckenunter den Wallisern verbreiten, und dem verzweifelten Schick-sale des Tages eine andere Wendung geben. Er muntertedaher seine Kriegsgefährten durch Wort und Beispiel zumAngriffe auf, und näherte sich, trotz alles Widerstandes, all-mählig dem Banner. Allein, so unerschrocken und muthig seinAngriff war, so hartnäckig vertheidigte sich der von seinenbesten und edelsten Kriegshelden umgebene Gwenwyn. Um-sonst war es, daß die Britonen von den gepanzerten Pferdenzu Boden getreten, oder von den unverwundbaren Reiternniedergehauen wurden- Verwundet und zu Boden gestürzt,setzten die Britonen ihren Widerstand fort, sich an die Füßeder normännifchen Pferde anklammernd und so ihr Fortschrei-ten hindernd, während ihre Brüder mit ihren Piken nachjeder Fuge oder Spalte der Rüstung stachen, oder mit den