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Raymond'S Veteranen griffen, von manchen siegreichenErinnerungen angespornt, und auf die kriegerischen Talenteihres Anführers vertrauend, ja selbst durch die verzweifeltenUmstände, in denen sie sich befanden, uneingeschüchtert, dieungeheuren Massen der Walliser mit ihrer gewohnten ent-schlossenen Tapferkeit an. Es war ein schöner Anblick, dieseskleine Corps, die stattlichen Federn über ihren Helmen wogend,und mit eingelegten Lanzen, die sechs Fuß vor der Brustihrer Rosse hervorragten, zum Angriffe stürmen zu sehen.Ihre Schilder hingen an ihrem Nacken, damit sie mit derlinken Hand ihre Pferde gehörig lenken konnten; und dasganze Häuflein rannte in gleicher Linie und mit einer jedenAugenblick sich vergrößernden wunderbaren Schnelligkeit da-her. Ein solcher Anfall war wohl geeignet, nackte Leute(denn das waren die Walliser in Vergleichung mit den ge-panzerten Normannen) in Bestürzung zu setzen; aber gleich-wohl vermochte er den alten Britten keinen Schrecken einzu-jagen, da sie sich's von jeher zum Ruhm gerechnet hatten,ihre unbedeckte Brust und ihre weißen Obeikleider den Lanzenund Schwertern der Gewappneten so zutrauensvoll darzubie-ten, als wären sie unverwundbar zur Welt gekommen. ESstand auch in der That nicht in ihrer Macht, der Gewalt desersten Stokes zu widerstehen, der ihre Reihen, so dicht sieauch geschlossen waren, durchbrechend, die wilden Rosse bis inden Mittelpunkt des Feindes, und beinahe bis zu dem unheil-vollen Banner trug, dem Raymond Verenger, in Folge seinesunseligen Gelübdes, an diesem Tage hinsichtlich des Terrainsso große Vortdeile zugestanden hatte. Allein sie wichen, wiedie Wogen, die zwar dem rüstigen Schiffe Platz machen, abernur um dessen Seiten desto kräftiger anzusallen, und mitvereinigter Macht auf die von demselben gezogene Furche