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24 (1852) Die Verlobten
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gesetzt habe, und die andern noch in dem langsamen und be-schwerlichen Uebergange begriffen seien. Als aber starke Ab-theilungcn der weißgekleideten Walliser, ohne auf irgend eineWeise unterbrochen zu werden, auf der Ebene diejenige Stel-lung annahmen, die ihrer Art zu kämpfen angemeffen war,so nahmen die Züge des Mönchs einen andern Ausdruck, näm-lich den der Bcsorgniß und des Trübsinns an, obwohl ernoch immer dem erschrockenen Mädchen Muth einzusprechensuchte, und sein an Ergebung gewöhnter Geist kämpfte einengewaltigen Kampf mit seiner lange schon erloschenen, nunaber wieder neu auflebendcn kriegerischen Begeisterung.

Sei geduldig, meine Tochter, und gutes Muths," sagteer;deine Augen werden jene barbarischen Feinde zagen sehen.Ehe eine Minute vergeht, werden sie wie Staub in alle vierWinde zerstreut sein. Heiliger Georg! sicherlich werden siejetzt deinen Namen anrufen oder nimmer."

Der Rosenkranz des Mönchs glitt inzwischen rasch durchseine Hände; allein manche Ausdrücke militärischer Ungeduldmischten sich in sein Gebet. Er konnte nicht begreifen, warumeine Schaar der Bergbewohner nach der andern, mit ihrembesonder» Banner und Häuptlinge, ungestört durch den schwie-rigen Engpaß ziehen und sich diesseits des Flusses in Schlacht-ordnung aufstellen durfte, während die englische oder vielmehranglo-normannische Reiterei regungslos stehen blieb, und nichteinmal ihre Lanzen einlegte. Es gab nun seiner Meinungnach nur noch eine einzige Hoffnung nur noch eine einzigeErklärung dieser unbegreiflichen Unthätigkeit, die freiwilligalle Vortheile des Bodens preisgab, während doch der Vor-theil der Mehrzahl in einem so furchtbaren Grade auf derSeite des Feindes war. Vater Aldrovand glaubte, der Con-stabel von Chester und andere Gränzritter müssen mit ihren