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empfehle ich dich, ehrlicher Flamänder. — Folge mir, DennisMorolt!«
Der alte Schloßherr stieg in aller Eile auf der südlichenSeite vom Thurme hinab, während Eveline auf der östlichenSeite Hinausstieg, um sich ihrem Vater zu Füßen zu werfen.Sie war begleitet vom Vater Aldrvvand, dem Kaplan ihresVaters; ferner von einem alten gebrechlichen Jäger, dessenvormalige thätigere Dienste im Krieg und auf der Jagd sichseid einiger Zeit hauptsächlich auf die Oberaufsicht über dieHunde seines Herrn beschränkten, und endlich von Rosa Flam-mock, der Tochter Wilkin's, eines blauäugigen, runden undwohlbeleibten flamändischen Märchen, das so scheu wie einRebhuhn war, und der man seit einiger Zeit gestattet hatte,der hochgebornen normännischen Dame in einer Eigenschaft,die zwischen der einer dcmüthigen Freundin und der einerobcrn Dienerin zweifelhaft hin und her schwankte, Gesell-schaft zu leisten.
Mit fliegenden Haaren und in Thränen gebadeten Augenstürzte Eveline auf die Zinnen und fragte den Flamänder,wo ihr Vater sei? Flammock machte eine plumpe Verbeugung,und suchte ihr eine Antwort zu geben, allein seine Stimmestockte. Er kehrte ohne alles Weitere Evelinen den Rücken,und die ängstlichen Nachfragen des Jägers und des KaplanSnicht im mindesten beachtend, sagte er eiligst zu seiner Toch-ter in seiner Landessprache: „Unsinn! Unsinn! Sieh' nach demarmen Mädchen, Röschen, — der alte Herr ist 'ver-rückt »).«
Ohne weiter zu sprechen, stieg er die Treppe hinab, undmachte nickt eher Halt, als bis er das Speisegewölbe erreicht
«) Im Originale stehen diese Wort- in deutscher Sprache.