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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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ihres Vaterlandes ab und reihten sich unter das Banner desKreuzzuges.

Unter diese gehörte auch Gwcnwyn (oder eigentlich Gwcn-w-nwen, obwohl wir die kürzere Benennung beibchaltcnwollen), der noch immer eine unstäte Herrschaft über denTheil von Powys-Land ausübte, den die Mortimers, Guada-rines, Latimers, Fitz Alans und andere normannische Edlenoch nicht unterjocht hatten. Denn diese hatten unter ver-schiedenen Vorwänden, und manchmal auch aus bloßer Ge-waltthat, ansehnliche Striche dieses einst so ausgedehnten, un-abhängigen Fürstenthums, das, als Wales unglücklicherweisenach Roderik Mawr's Tode in drei Theile zertheilt wurde,dessen jüngstem Sohne zufiel, an sich gerissen. Die kühneEntschlossenheit und trotzige Wildheit Gwenwyns, der vonjenem Fürsten adstammte, hatte ihn schon längst bei denGroßen Männern" oder den walliser Kriegern, beliebt ge-macht ; und er war daher weniger durch die Hülssquellen sei-nes zerstückelten Fürstenthums, als durch die große Zahl derKrieger, welche sein Waffenruhm unter seine Fahnen gelockthatte, im Stande, die Gcwaltthaten der Engländer durch ver-heerende Einfälle zu vergelten.

Doch auch Gwenwpn schien bei dieser Gelegenheit seinentiefen Haß gegen seine gefährlichen Nachbarn vergessen zu ha-ben. Die Brandfackel von Pengwern (denn so wurde Gwen-w-n wegen der vielen Feuersbrünste, die er stets in der Pro-vinz Shrewsbury anstiftetc, genannt), schien nunmehr so ruhigzu brennen, als eine Kerze im Kabinete einer Dame; undder Wolf von Plinlimmon (dieß war ein anderer Name, denihm die Barden gegeben hatten) schlummerte jetzt so unbe-sorgt, wie des Schäfers Hund am heimischen Herde.

Allein nicht BaldwinS oder Geralds Beredtsamkeit allein