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24 (1852) Die Verlobten
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mcinschaftlicheS Ziel des Ehrgeizes und einen Schauplatz zumannigfachen Abenteuern dar, auf welchem himmlische Ver-heißungen und irdischer Ruhm den sieggckrönten Streiter loh-nen sollten.

Allein unter den Schaaren derer, welche dieser herzerschüt-ternde Aufruf aus ihrem Baterlande in eine weitentlcgeneGegend und zu einem gefahrvollen Unternehmen rief, hattenvielleicht die brittischen Häuptlinge die gegründetste Ursache,demselben nicht Folge zu leisten. Die größere Waffenkunstder angelsächsisch-normannischen Ritter, die unaufhörlich dieGränzen von Wallis beunruhigten, und sich gar häufig an-sehnlicher Strecken Landes bemächtigten, auf denen sie, umihre Eroberung zu sichern, feste Burgen erbauten, wurdezwar einigermaßen, nicht aber hinlänglich durch die wüthendenEinfälle der rachetobenden Britten ausgewogen, die, brausendwie die schäumende Woge der rücktretenden Fluth, und grauseZerstörung hinter sich lassend, wichen, allein bei jedem neuenRückzüge ihren Feinden einen größeren Raum gewährten.

Zwar hätten ohne Zweifel die eingebornen Fürsten derKühnheit der Fremden durch einen engen Bund einen kräftigenDamm entgegensetzen können, allein leider herrschte die Hyderder Zwietracht unter ihnen, und sie waren gegeneinander selbstnicht minder feindlich gesinnt, als gegen die Normannen, sodaß dem gemeinschaftlichen Feinde aus ihren steten Befein-dungen und Fehden der größte Nutzen erwuchs.

Für eine Nation von so ungemein feurigem Temperamentebatte ein Krcuzzug wenigstens den Reiz der Neuheit; Vielefolgten daher dem Aufrufe, uncingedenk der nachtheiligenFolgen, welche für das schutzlose Vaterland daraus hervor-gehen mußten. Selbst die berühmtesten Feinde der Sachsenund Normänner legten ihren Groll gegen die Usurpatoren