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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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Während dieses Bannspruchs ergriffen Beide mit Ent-setzen die Flucht. Doch eigentlich floh nur Horneck,denn Max kletterte vor Angst an ihm hinauf, klam-merte sich an seinen Kleider» an, und ersparte so seineneigenen Beinen die Mühe, ihn in Sicherheit zu bringe».Er weckte mit einem Zetergeschrei seine» Kutscher, batihn um Gotteswillen, sogleich anzuspanne», und fuhrmit der Belheurung ab, dieß verwünschte Schloß in sei-nem Leben nicht wieder zu betreten.

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Fahren Sie zum Henker!" rief ihm Horneck nach,und kroch in sein Bett. Aber seine Trostlosigkeit überden verlorenen Schatz ließ ihn kein Auge schließen.

Als er sich ungefähr eine Stunde lang von einerSeile zur andern geworfen hatte, erhielt er plötzlich ei-nen zweiten Besuch von seiner Ahnfrau. Sie erschienwie in der vorigen Nacht in ihrem weißen Schleppge-wande, und heulte gleich einer Unke:

»Das Ungethüm liegt wieder an der Feffet.

Und morgen nm die Geisterzeit

Siegt noch Sin Mal mein Gold- und Silberkesscl

Für Dich bereit.

Doch dann wird er von HöllenhnndenBis an den süngsien Tag bewacht,

Hast Dii in vier und zwanzig GründenDen Mann nicht anfgelnnden,

Dem Glück und Liebe lacht,"

Als sie diese Worte gesprochen hatte, verschwand sie.

Horneck schwitzte tief unter der Decke; doch entgingihm keine Sylve von dieser Anrede, die ihm sehr tröst-