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ähnlich sah. Der Schatz, der die Aussteuer seiner Brautvermehren sollte, war ihm höchlich willkommen. Erkrähte vor Freude wie ein Hahn. Als ihm aber ange-kiindiget ward, daß er selbst nach dem ausdrücklichenWillen der Schatzmeistern! bei der Hebung Hand anlc-gen solle, da wurden seine rothen Pausbacken plötzlichso bleich wie die Wangen eines getünchten Posaunen-engels, und er bedauerte stammelnd, daß er durchauswegen eines sehr wichtigen Geschäfts noch vor Abendzu Hause seyn müsse.
„Larifari!" sprach Herr von Horneck. „Es gibt zwi-schen Himmel und Erde kein so wichtiges und einträg-liches Geschäft als eine Schatzhebung. Bedenken Sie,Gänsewitz! — einen Schatz! — Das bloße Wort machtmich um zwanzig Jahre jünger." —
„Ein recht angenehmes Wort!" stotterte Max, undrieb verlegen die Hände. „Wenn sich nur der Schatzso leicht heben ließe, als sich das Wort aussprechcnläßt !"
„Aha! kommt der Wind daher?" rief Horneck. „Hatder junge Herr keinen Muth? — Sapperment! dahätten Sie an meiner Stelle seyn sollen! Das wareine Heldenthat, im Stockdunkeln mit einem Geiste spa-zieren zu gehn! — Aber nun hat's keine Gefahr. DerSchatz liegt bereit; wir dürfen ihn nur wegtragen." —
Der furchtsame Hase inachte noch allerlei Kreuz- undQuersprünge; aber Horncck ließ ihn nicht entwischen,und ward zuletzt böse. „Da hilft kein Sperren!" riefer. „Sie sind entweder in dieser Nacht von der Par-tie oder ich muß mir einen andern Schwiegersohn su-chen. Ihrer Feigheit wegen will ich doch wahrhaftig!einen Schatz nicht einbüßen, den ich nicht anders als