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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
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de»» aber Deine Geldsäcke mit in's Grab zu nehme»?

Was nützt Dir all' Dein todtes Gold, wenn Dunicht dazu anwenden willst, Dein einziges Kind glück-lich zu machen?"

In diesem Tone strömte des Hauptmanns Beredsam-keit noch eine Weile fort, und mit Hülfe des Burgun-ders gelang es ihm endlich, den harten Sinn seinesBruders ein wenig zu erweichen.Ich Hab' an Alber-ten nichts auszusetzen" sprach erman sieht seineLust an ihm er kann mit der Zeit General werde»

und er sollte mir ein recht lieber Tochtermann scyn,wenn er nur nicht so vermaledeit arm wäre. Ja,hätte die alte Hexe, die Zigeunerin, wahr geredet, diemir vor vielen Jahren prophezeite, daß ich hier imSchlöffe einen Schatz finden werde, dann wollte ich dassunge Volk noch heute mit einander verloben."

Schäme Dich!" sagte der Hauptmann.Bist soein reicher Kauz und willst immernoch mehr zusammen-scharre» ! Was die alte Sybille wahrsagte, das istschon in Erfüllung gegangen. Sie verstand unter demSchatze, den sie Dir ankündigte, nichts anders als ei-nen wackern Eidam, und den hast Du an unserm Al-bert gefunden."

Nu, nu, wir wollen's beschlafen," sprach Herr vonHorneck, und fing an zu nicken. Der Hauptmann ver-ließ ihn mit der besten Hoffnung, daß sein unlernvm-menes Geschäft gelingen werde.

4.

Am folgenden Morgen stand Amaliens Vater sehrheiter auf.Herr Bruder," sprach er,ich Hab' auf