XIII.
Der S ch a tz.
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Zwei Brüder, die Herren reu Hvrneck, bewohnteneine alte unförnilichc Burg, deren Grundstein wohl »ochin der Ritterzcit gelegt sey» mochte. Sie war in ihrerJugend ein stattliches Gebäude gewesen, doch jetzt lagsie schon halb in Trümmern. Den eine» Besitzer oer-hinderte der Gei;, den andern die Armuth, zu bauen.
Die Gebrüder glichen sich in jeder Betrachtung sowenig als Tag n»d Nacht. Es fand sich nur darin ei-nige Aehnlichkeit zwischen ihnen, daß sie beide in ihremLeben viel Pulver gerochen hatten: der Jüngere näm-lich als Hauptmann in Schlachten, und der Acltere —ans der Hasenjagd. Uebrigens war jener großmüthigund freigebig bis zur Verschwendung; dieser aber wäreim Stande gewesen, einen Floh um des Balgs willenzu schinden.
Er, der Landjunker, war Wittwcr nnd hatte eine ein-zige Tochter, die er oft ein ungerathenes Kind nannte.Fräulein Amalie war auch wirklich ganz aus der Art