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geschloffen habe, erhalte» Sie ihn ans der Hand mei-nes Erben, mit Dukaten gefüllt. — Dieß sey eine kleineEntschädigung Ihrer Drangsale, die ich — obgleichwider meinen Wille» — veranlaßte." —
Bei diesem Versprechen ließ es der Minister nichtbewenden. Er gab dem oielgewanderten Dulder, derseit länger als zwanzig Jahren kein eigenes Zimmerbesessen hatte, freie Wohnung und Kost in seinem Hanse,und vermachte ihm, als er ein Jahr nachher starb, denmerkwürdigen Hut, nebst einer i» seinem Testamenteausdrücklich bestimmte» Füllung mit zweitausend Du-katen.
Der gntmüthige Honig, der seiner Frau längst ver-ziehen hatte, wünschte sein Glück mit ihr zu theilenoder sie wenigstens vor Mangel zu schützen. Er sparteweder Mühe noch Kosten, ihren Aufenthalt zu entdecke»;erhielt aber endlich die Nachricht, daß sie im tiefstenElend gestorben war.
Amarant hatte sich nicht wieder mit ihr vereinigt.Er verließ überhaupt nach ihrer Trennung die Schau-bühne, ging in mannigfaltiger Gestalt auf Betrug aus,ward über Gaunerstreichen ertappt, und machte nun,nachdem er in so viele Sättel gerecht gewesen war, denVersuch, einen hölzernen Esel zu besteigen. Nach einemstundenlangen Spazierritt auf diesem stätige» Thierekehrte er in einem große» , für Gäste seines Schlageseingerichteten Wirthshausc ein, wo er mit einem war-me» Willkommen empfangen ward, und bis ans Endeseines ehrenvolle» Lebens freie Zehrung hatte.