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für Sie! — Erst zog er Ihnen Mißhandlungen zu —dann stürzt' er Sie ins Unglück — doch nun soll erIhnen Glück bringen. — Eh' ich mich aber darübernäher erkläre, sagen Sie mir, wo Sie so lange in derWelt herumschweiften." —
Honig erzählte jetzt, was wir schon wissen, oon derStunde an, da er seine Frau in Elscnhai» oermißte,bis ans Ende seiner theatralische» Laufbahn.
„Sie haben wie ein Thor gehandelt!" sprach der Mi-nister. „Wären Sie, trotzend auf Ihre Unschuld, inElsenhain geblieben, so hätten Sie alle diese Trübsalenicht erlebt. Ihre treulose Frau wurde sammt ihremBuhlen auf der Flucht eingeholt — man nahm ihnendaß geraubte Gold wieder ab — was daran fehlte, ach-tete der Graf nicht, und beklagte Sie, ehrlicher Mann,bis an seinen Tod. Daß er Sie liebte, hat er durchein Ihnen ausgesctztcs Vcrmächtniß von oiertausend.Thalern bewiesen, die Sie nebst Ihrer Kaution, welchemit den Zinsen noch mehr beträgt, zu jeder Stunde er-heben können." —
Honig weinte sprachlos oor Freude.
„Sehn Sic, Freund," fuhr der Minister fort, „dieseangenehmen Nachrichten verdanken Sie meinem Hute!— Er machte mich aufmerksam auf Sie; sonst bliebenSic ohne Zweifel ein Bettler bis an Ihr seliges Ende.Denn nicht wahr. Sie furchtsamer Mann hätten sichkeinem Menschen hier entdeckt, sondern wäre» lieber un-verrichteter Sache wieder ins Elend gewandert?" —
Honig gestand, daß er dieß wahrscheinlich gclhanhätte.
„Drum lebe der Hut!" rief der Minister. „Bis anmeinen Tod sey er mein! Aber sobald ich die Augen