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verschämten Bettler ansah, ein Almosen in den Hutzu werfen.
Honig wich dieser Wohlthat höflich aus. Der Be-sternte schüttelte mißbilligenv den Kopf, ergriff den zu-rückgezogenen Hut, hielt ihn fest, und nahm, um dieBescheidenheit des Armen durch eine reichere Gabe zubelohnen, noch einige Geldstücke aus der Tasche. Erwollte sie in den Hut legen, und sah mit der dem Al-ter eigenen Vorsicht in den;Kopf hinein, ob er vielleichtdurch eine Oeffnung zu einer Geldkaffe unbrauchbarseyn möchte.
Plötzlich stutzte er und betrachtete durch ein Augen-glas das Siegel. Seine Mienen drückten Erstaunenaus. Er blickte Honigen starr ins Gesicht und fragtehastig: „Wer ist Cr, mein Freund? Wie kam dieserHut in Seme Hände?"
Diese Fragen machten den armen Honig eben so ver-legen, als die bekannte Stimme, mit der sie gethanwurden. Cr fing zitternd an, die Frage wegen desHutes zu beantworte»; aber er hatte kaum sechs Wortegesprochen, da erfolgte zwischen ihm und dem Ordens-ritter — der, wie der Leser schon errathen haben wird,sein vormaliger Präsident war — eine rührende Cr-kennungsscene.
„Wie wunderbar!" — rief der Minister — denn daswar er jetzt — „Sie haben zum dritten Mal meinenHut im Besitz! — Und wir stehen hier auf demselbenPlatze, wo mir ihn vor mehr als dreißig Jahren einGaudieb vom Kopse riß! — Sehen Sie, ich kenne ihngenau an meinem Wappen, das ich selbst hineinbrückte!Dennoch ward er mir vor zehn Jahren wieder entwen-det. — Welche -Quelle von seltsamen Schicksalen ist er