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gebrochen hatte. Er blieb zum Gluck unbeschädiget undritt sacht nach Hause, that aber, weil er das herzloseGelächter gehört hatte, einen heiligen Schwur, in sei-nem Leben keiner Theatergöttin wieder zu huldigen.
Der Matador der Gesellschaft, der die Liebhaber- undHeldenrollen spielte, nahm durch seinen vortrefflichenWuchs und seine blühende Gesichtsbildung sehr für sichein; er war aber ein unsittlicher Abenteurer, der sichschon, ungeachtet er kaum fünf und zwanzig Jahre altseyn mochte, in vielen Fächern versucht hatte. Der Him-mel mag seinen eigentlichen Geschlechtsname» wissen: er-nannte sich jetzt Amarant. Sein Lebenslauf — wie erihn ohne Scheu selbst erzählte — war in nun« folgen-der: Er ward als Student wegen unaufhörlicher Rau-fereien von der Universität verwiesen, ließ sich als ge-meiner Husar anwerbcn, deserkirte mit Sattel und Zeug,yiarf sich in einem fernen Lande zum Schriftsteller auf,schrieb elende Flugblättchen und noch elendere Necen-sionen, erwarb sich aber mit dielen Sudeleien, wie bil-lig, kaum trockenes Brod, und sank plötzlich wieder zumAufwärter in einem Kaffeehause herab. Hier bedienteer die Frau Wirthin — ein junges, artiges Weibchen— fleißiger als die Gäste, und ward deshalb von sei-nem Herrn, der in diesem Fache keinen Gehülfen brauchte,bei Nacht und Nebel aus dem Hause kallascht. EinSchauspieler bei einem Hofthcater nahm ihn als Be-dienter an, verhalf ihn, aber bald, um sich des lieder-lichen Burschen wieder zu entledigen, zum Aemtchcn ei-nes Rollenjchreibers und Lampenputzers. So sah er täg-lich Schauspiele, schwang sich zum Statisten auf und setzte