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ul der Welt für sie und ihren feinen Geschmack gutgenug sey, sind wirklich eine lächerliche Thorheit. „Ichennuyire mich!" hört man überall, und oft an Or-ten und bei Gelegenheiten, wo sich mancher verständigeMensch recht wohl unterhält. Warum rennen denndie armen unempfänglichen Leute Tag für Tag demVergnügen der Gesellschaften und Schauspiele nach,wenn sie allenthalben von einem gähnenden Dä-mon verfolgt und geplagt werden? — Warum bleibensie nicht lieber in ihrer häuslichen Einsamkeit, wo dergebildete und zum Denken und Arbeiten gewöhnte Menschnie lange Weile hat? —
„Mit Einem Worte, liebes Weibchen," — fuhr Ho-nig fort — „wir können hier nicht länger Hausen. DerHerr Präsident sagte mir unter die Augen, daß ihmdurch die zwei Hutgeschichten, die zwischen ihm undmir vorgefallen stnv, mein Anblick unerträglich gewor-den sey. — Sieh, das ist der Keil, der uns von dan-nen treibt !"
„Du hast Dir diesen Keil selbst zugespitzt. Ich warnteDich vorher. Aber bei dem allen begreif' ich nicht dieNothwendigkeit, Dich dadurch von Amt und Brod trei-ben zu lassen. Du dienst dem Fürsten, nicht dem HerrnPräsidenten, wie Du immer zu sagen Pflegst. — Laßdoch das ängstliche Wörtlein Herr unter vier Augenweg! — Was darf er Dir denn thun, der Präsident,wenn Du Nein sprichst? Cr kann Dich wegen seinerPrivatgrillen nicht zur Abdankung zwinge»-"
„Das kann er freilich nicht, aber mich anfeinden,verfolgen, unterdrücken und mir alle Wege zu einerhöhern Beförderung versperren — das kann er, daswird er. Kurz, ich gab ihm mein Wort, Hofrichter in