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der gebührenden Titulatur, mit den schönsten Federzü-gen folgende Epistel:
„Anbei gebe mir die Ehre, Ew. Hochwohlgebv-ren Dero trefflichen Kastorhut, welcher Denenselbenin meiner Wohnung abhanden gekommen, wohlbe-halten zu übersenden, und wegen meiner übereiltenNachhausekunst unterthänig um Verzeihung zu bit-ten. Blos die gänzliche Unwissenheit, daß Ew.Hochwohlgeboren es waren, der mein niedrigesHaus mit seiner hohen Gegenwart beehrte, hatmich zu einem Verbrechen verleitet, das ich biszum letzten Hauche meines Lebens bereuen werde.Mit tiefer Verehrung u. s. w."
Als der Präsident am folgenden Morgen diesen Briefnebst der Beifüge erhielt, ließ er sich eben ein Wund-pflaster auflegen, weil Abends vorher die Reise durchsFenster nicht ganz glücklich ablief. Er stürzte, statt ausdie Füße zu kommen, der Länge nach so gewaltig aufsSteinpflaster, daß. ihm alle, Westenknöpfe absprangenund er sich die Hände und Schienbeine beschädigte. Damußte er denn freilich, wie Honig ganz recht gesehenhatte, davon hinken.
Seiner Schmerze» ungeachtet brach er über den ab-geschmackten Brief in ein Helles Gelächter ans. Erwußte nun erst, wem er ins Gehege gegangen war.Honigs Gattin war ihm bis jetzt so unbekannt, alsdessen Wohnung gewesen.
Er ließ ihn auf der Stelle zu sich rufen, und em-pfing ihn mit der Anrede: „Sie sind ein guter, einfäl-tiger Tropf! Hätten Sie doch den verdammten Hut
ganz still bei Seite geworfen oder einem Bettler ge-
schenkt; das war das Klügste, was Sie thun konnten.