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ist er Dein Vorgesetzter. Hier im Hause bist Du Prä-sident! — Er fühlte das selbst; sonst hätte er sich nichtso furchtsam aus dem Staube gemacht."
„Und ich werde nun ewig im Staube bleiben, werdenie höher steigen."
„Welche Grillen! Wirf den Hut ans die Gasse, unddamit Lied am Ende!"
„Ihm den Hut nachwerfen? Beleidigung ans Be-leidigung häufe»? — Iettchen! wo denkst Du hin?"
„Aber ich bitte Dich, lieber Honig, was ist dennsonst bei der Sache zu thn» ?"
„Ich will ihm den Hut, sauber eingcpackt, ins Hausschicken."
„Du scherzest. Das wäre doch wohl ein erzschwacherStreich und die tollste Beleidigung, die sich ersinnenließe."
„Wie so? Ich schreibe ihm natürlicher Weise einenhöflichen Brief dazu." —
Henriette lachte laut ans. Sie sah nun ans ein-mal, daß sie sich mit einem erbärmliche» Dümmlingvermählt hatte. Doch war ihr diese Entdeckung ebennicht unangenehm.
Honig bog den Präsidentenhut, den er ans dem So-pha etwas schief gedrückt hatte, mit der mühsamstenSorgfalt wieder in die rechte Form, bürstete ihn reinund verschloß ihn in seine Komode. Dann machte erAnstalt, an den Herrn von Zwinger zu schreiben. Abersein ganzer Papiervorrath schien ihm zu diesem wichti-gen Briese nicht fein genug. Er ging ans, kaufte daskostbarste Velinpapier mit goldnem Schnitt, das er anf-treiben konnte, und schrieb dann, nach Voraussendnng