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„Was hast Du? Was fehlt Dir?" fragte Henriette.
„Ich bi» verloren! Dieser Hut — Wie kommt die-ser Hut hierher?"
„Das weiß ich nicht, wahrscheinlich hat ihn derFremde zurückgelassen."
„Nun, so gnade mir Gott! Dieser Hut gehört mei-nem Herrn Präsidenten."
„Ach, Possen!"
„Ich kenn' ihn genau. Es ist derselbe, den er mirvor fünf Jahren vom Kopfe schlug."
„Also der Präsident wäre mein Liebhaber gewesen?"
„Kein Anderer. Die ganze Schilderung, die Du ent-warfst, paßt Zug für Zug auf ihn."
„Das ist lustig!"
„Wie? — Lustig? — Ich wollte mein halbes Ver-mögen darum geben, wenn ich diesen Vorfall ungesche-hen machen könnte."
„Ich begreife nicht, was Dich so ängstet und außer, Fassung bringt."
„Ach, Jektchen! — Hab' ich nicht gegen meinen Vor-gesetzten den Degen gezogen?"
„Nur ziehen wollen, mein Guter! Es ging ja nicht."
„Gleich viel. Es war ein Unternehmen gegen dieSubordination."
„Und die Zudringlichkeit des Präsidenten ein Unter-nehmen gegen Dein Ehebett."
„War' ich Soldat, ich hätte die Kugel vor den Kopfverdient."
„Und was denn der Präsident? — Cr ist strafbarerals Du?"
„Aber — er ist Präsident!" —
„Pfui, nicht so kleinmüthig! Nur in Dienstsachen