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um die Zeit, da ihr Mann gewöhnlich von der Kanzleizurückkam, wieder heim ging, redete sie unterwegs einHerr an, den sie nicht kannte. Er fragte höflich, ob erdie Ehre haben könne, sie nach Hause zu begleiten.Sie verbat sich seine Gesellschaft; er drang sich abermit süßen Schmeicheleien auf, und verfolgte sie bis inihre Wohnung, die, wohl zu merken, im unterstenStock auf ebener Erde war.
Ein Knabe, der ihr auswartete, brachte Licht. In-dessen beobachtete der fremde Geleitsmann einen ruhigenAnstand. Sobald aber der kleine Lucifer wieder abge-treten war, fing jener ernstlich an, die junge Frau mitLiebkosungen zu bestürmen, und schob in der Geschwin-digkeit, um nicht gestört zu werden, den Riegel vor dieThür.
Henriette schalt, sträubte sich, rang mit ihm undwehrte sich so tapfer, daß dem verliebten Freibeuterkein Kuß zu Theil ward. Während dieses Ehrenkam-pfes kam Honig vor der Stubcnthür an, und rief, alser sie verriegelt fand, seiner Fra» zu, ihn cinzulafsen.
„Gott Lob, da kommt mein Mann!" jubelte Hen-riette, und öffnete im Fluge die Thür. Der Fremdlingsah sich bestürzt »ach einem Versteck um und entschloßsich kurz, zum Fenster hinauszuspringen. Er riß csauf, und war schon mit dem Kopfe im Freien, als Ho-nig ins Zimmer trat und einen lächerlichen Versuchmachte, seinen kurzen eingerosteten Ealanteriedegen, aufdessen Klinge ungefähr ein halbes Dutzend LeipzigerLerchen Platz gehabt hätten, aus der Scheide zu ziehen.Immer vergebens daran zuckend und zuckend, trippelteer mit kleinen schnellen Schritten wie Vater Pantalonin den italienischen Pantomimenspielen die Stube ent-