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Arzt in Holland dem Winter trotzte, nicht bekannt war;sie hätten es ihm gewiß nachgethan. Dieser Filz heitztenie ei», und hatte in seinem Hause kein SplitterchenBrennholz, als einen ungeheuer großen Klotz, den er,wenn ihn fror, vom Boden in den Keller, und ausdem Keller auf den Boden trug. Dieß saure Geschäfttrieb der neue Sisyphus so lange, bis er wie ein Bra-ten schwitzte.
Frau von Karg liebte den Schnupftabak über alleMaße», war aber ihrer Nase eine Stiefmutter, und gabihretwegen keinen Heller aus. Doch wen» sie irgend-wo eine gefüllte Dow fand, sprach sie ihr fleißig zu,und ging oft nach dieser Labung über die Gaffe. Glück-licher Weise entdeckte sie in ihrer eigenen Wohnungeine ergiebige Quelle. Sie bemerkte einst, daß ihr Kut-scher, der ein starker Schmaucher war, den Grundstaubseines Tabaksbeutels wegwerfen wollte. Geschwind thatsie ihm Einhalt, und machte einen Versuch, den Mulmleines Stinkkrautes zu schnupfen. Sie fand die Prisesehr schmackhaft, und befahl sogleich, ihr künftig diesesKehricht zu überliefern. — So geübt war ihr Auge,an der verächtlichsten Sache eine Nützlichkeit auszuspähn.
Gegen das neue Jahr wollte sie sich mit einem Ka-lender versorgen und fragte nach der wohlfeilsten Gat-tung. Man schlug ihr den Comptoir-Almanach vor, deraus einem einzelnen Blatte besteht, und nicht mehr alseinen baaren Groschen kostet. Doch auch dieser Preisschien ihr zu theuer. Sie ließ daher bei einem Schrift-steller (der ihr Nachbar war, übrigens aber mit ihr inkeiner nähern Bekanntschaft stand) durch die dritte Handanfragcn, ob ec ihr nicht etwa dieses Werk durch Buch-händler - Connepionen mit einigem Rabatt verschaffen