Der Feldmarschall stand, von den Offizieren der gan-zen Armee umringt, auf dem Markte und weidete lä-chelnd die Augen an dem Triumphzuge seines Sohnes.Dieser kam bald darauf, als er die gefangenen Vögelin die Käfige des Stockhauses abgeliesert hatte, und er-stattete seinen Rapport.
„Sie haben sich brav gehalten, lieber Feldheim!"sprachen Jhro Excellcnz, und klopfte ihn auf die Backen.Alle Umstehenden trauten kaum ihren Ohren, denn derstolze Mann redete gewöhnlich die Unteroffiziers mitIhr an. „Sie haben sich um das Vaterland wohlverdient gemacht/' fuhr er fort, „und ich werde nichtunterlassen. Sie der Gnade des Fürsten zu einer vor-züglichen Belohnung zu empfehlen." —
Am folgenden Tage erhielt der Rebellenbesieger dasLieutenants-Patent nebst fünfhundert Thalern zur Equi-page, und der Feldmarschall zog ihn, sobald die Offi-ziersuniform fertig war, zur Tafel.