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liche Mutter, und fragten daun nicht weiter nach ihr.So wollen Sie wahrscheinlich auch mit mir verfahren;aber ich bin kein furchtsames Weib, das schweigend lei-det und duldet. Ich bleibe — das sage ich Ihne» vor-aus — unter der Muskete nicht lange ruhig. Sobaldich sehe, daß Sie mich vergessen und im Stiche lassen,werde ich mich thätig rühren und alle meine Kraft auf-bieten, mir Hülfe und Gerechtigkeit zu verschaffen. —
Diese muthige Sprache that Wirkung. Sonncnstcinwar Anfangs blos Willens, seinem Sohne Furcht ein-zuschrecken und ihm dadurch ein Schloß vor den Mundzu legen; als er aber sah, daß er keinen feigen Men-schen vor sich hatte, ward ihm selbst bange, und er bc-quemte sich zu bestimmten! Vergleichsvorschlägen, diesehr annehmlich waren. „Beruhige Dich, mein Sohn!"sprach er sanft: „Du trägst, wie gesagt, nur einige Tagelang zum Schein die Montur eines gemeinen Gardisten,wirst dann Unteroffizier, ein Jahr nachher Lieutenant,erhältst Zutritt in meinem Hause, ich gewinne Dich mitjedem Tage lieber, nehme Dich an Kindes Statt an,lasse Dich unter dem Namen Feldheim, genannt Son-, neustem, in den Adelstand erheben, und setze Dich zumErhen ein." —
Dieser Plan klang nicht übel und ließ sich ohne Schwie-rigkeit ausführen; denn Svnnenstein hatte keine ehelichenKinder, war Wittwer und unabhängiger Besitzer einesgroßen Vermögens. Eduard schwor nun — entzücktüber die goldenen Berge, die ihm in der Ferne entgegen-glänzten — ohne weiteres Bedenken zur Fahne.