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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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204
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Siebentes Kapitel

Pauline that einen lauten Schrei und war einer Ohn-macht nahe, als sie ihren Geliebten in einem engenNocke non rothem Flockentnche mit blauen Ausschlägenins Hans treten sah. Er brach über ihr Schrecken inein Gelächter ans und verkündigte ihr mit einer trium-phirenden Miene, daß er bald ein Edelmann sepn werde.Nach dieser Meldung, die seiner wiedercrwachtcn Eitel-keit am wichtigsten war, erzählte er in einem lustigenTone, was sich im Palaste des Feldmarschalls begebenhatte, und war am Ende, etwas verdrießlich, daß sichPaulinc so wenig darüber freute.

Sie hatte in der That wenig Ursache dazu, denn ihrGeliebter befand sich offenbar zwischen zwei Klippen.Es war ohne prophetischen Geist, blos durch den heilenBlick der gesunden Vernunft, vorauszusehen, daß er ent-weder von seinem Vater hintergangcn, in den Staubgetreten und vernichtet werden würde, oder mit Ver-lust seiner Bescheidenheit und anderer gute» Eigenschaf-ten seines Herzens emporsteigen werde. Er bewies schonjetzt viel Anlage, sich zu verschlimmern. Jedes Wort,das aus seinem Munde ging, war kecker und muthwil-liger, als er sich sonst auszudrücke» pflegte. Ec ließseinem Leichtsinn, der sich bisher unter dem Druck derArmuth wenig geregt hatte, mit einemmale den Zügelschießen, zerstampfte lachend seine Federn, und schalt sich