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Gedanken von den hohen Luftschlössern abzulcnken undzur Zufriedenheit mit seiner gegenwärtigen Lage zurück-zuführen. Er setzte sich ruhig an den Schreibtisch undbegnügte sich vor der Hand wieder mit der Aussicht,nach Verlaus einiger Jahre irgend ein kleines Accis-vder Steuerämtchen zu erhalten. Dann wollte er sichum Paulinen in gehöriger Form bewerben und denHochmuth ihres Vaters durch den Ankauf eines höhernTitels besänftigen. Mit diesen Spielklappern für großeKinder trieb die fürstliche Kanzelei einen sehr starkenHandel und machte billige Preise. Die wenigen Gold-stücke, die seine Mutter vor alten Zeilen zu seiner Ver-pflegung empfangen und ihm treulich aufgespart hatte,waren völlig hinreichend, ihm einen ansehnlichen Rangzu verschaffen.
Bevor er aber diesen Plan ausführen konnte, melde-ten sich bei Paulincn verschiedene andere Freier, dietheils schon auf den Ehrenplätzen standen, wo er sicherst einkaufen wollte, theils sehr begütert waren, unddeßhalb von dem Prokurator mit offnen Armen empfan-gen wurden. Aber Pauline theilte rechts und linksKörbe aus, und machte sich dadurch bei ihrem Vater,der ein tyrannisches Zwangsrecht über ihr Herz aus-riben wollte, manche böse Stunde. Er drohte ihr mitVerstoßung und Enterbung; sie blieb aber standhaft,hielt Eduarden die versprochene Treue und wies ihm zuLiebe mehrere brave Männer zurück, gegen die sie übri-gens nicht die geringste Abneigung empfand.
Langbein'« sämmtt. Schr. XV. Bt>.
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