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Hut so tief niedergekrä'mpt hatte, daß sie so gut alsmaskirt war. Sie gab ein Zeichen mit der Hand, daßsich meine Wirthin entfernen sollte. Dieß geschah; derMantel öffnete sich, und Ferdinand stand mit einem zor-nigen Gesichte vor mir.
Ich wollte ihn umarmen; aber er trat zurück undüberschüttete mich mit Vorwürfen, daß ich mich unter-standen habe, ihm nachzureisen. Erstarrt über diesegrausame Behandlung, ließ ich ihn austoben, und schil-derte ihin dann mit den beweglichsten Worten meingränzenlmes Elend. Er schien ein wenig gerührt, legtezwansig Louisd'or auf den Tisch und erlaubte mir, hierzu bleiben; ich mußte ihm aber mit einem Eide ver-sprechen, nie seinen Namen über meine Lippen geben zulassen. Damit nicht zufrieden, drohte er mir, mein un-versöhnlichster Feind zu werden, wenn ich mein Ver-hältniß mit ihm irgend einem Menschen entdeckte. Nachdieser Erklärung nahm er eilend Abschied, und warfnur noch, als er schon vor der Thür stand, das Ver-sprechen flüchtig hin, daß er mich bald wieder besuchenwerde.
Allein er kam nicht. Die Zeit meiner Niederkunftrückte unerwartet schnell heran; Du erblicktest die Weltund ich hatte für Dich keinen andern Namen, als denmemigen, denn ich durfte es nicht wagen, Dich bei derTaufe nach Deinem Vater zu nennen. Sobald ichwieder Kraft hatte, die Feder zu führen, meldete ichihm Dein Daseyn; er that aber keinen Schritt, umDich zu sehen, sondern sandte blos zu Deiner Unter-haltung einige Goldstücke, von zwei flüchtigen Zeilen be-gleitet, worin er mir aufs Neue Verschwiegenheit ein-schärfte. Ich gab ihn nun ganz verloren, hielt ihm